Satzung

Satzung des SV Süßen

(gültig seit 29.03.2019)

 

  • 1 Satzung

Der Name des Vereins ist Schützenverein Süßen e.V.

Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Geislingen eingetragen und hat seinen

Sitz in Süßen

 

  • 2 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

  • 3 Zweck
  1. a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im

Sinne des Abschnitts steuergünstige Zwecke der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit der

Allgemeinheit, insbesondere der Jugend, durch Pflege der sportlichen Übungen. Der

Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung sportlicher

Übungen und Leistungen.

  1. b) Der Verein ist selbstlos tätig: er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke.

  1. c) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

  1. d) Keine Person darf durch Verwaltungsaufgaben, welche den Zwecken des Vereins

fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  1. e) Parteipolitische, konfessionelle oder rassistische Zwecke des Vereins dürfen

innerhalb des Vereins nicht angestrebt werden.

 

  • 4 Sportbund – Zugehörigkeit

Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes e.V. in Stuttgart,

dessen Satzung er anerkennt. Demgemäß unterwirft er sich auch den Satzungen

und Ordnungen (Rechtsordnung, Spielordnung, Disziplinordnung, Amateurordnung)

der Mitgliedsverbände des Württ. Landessportbundes, deren Sportarten im Verein

betrieben werden, nämlich: sportliches Schießen mit allen sportlichen Waffen. Dies

gilt insbesondere für Einzelmitglieder.

 

  • 5 Mitgliedschaft
  1. a) Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede männliche oder weibliche Person

werden, welche das 18.Lebensjahr vollendet hat.

  1. b) die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluss des Vereinsvorstandes.

Voraussetzung hierfür ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag. Beschließt der Vorstand

die Aufnahme, so hat das Mitglied eine Aufnahmegebühr zu bezahlen, deren Höhe

die Hauptversammlung bestimmt. Die Ablehnung eines Aufnahmegesuchs ist

schriftlich mitzuteilen. Sie braucht nicht begründet zu werden.

  1. c) Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die

Hauptversammlung ernannt.

  1. Personen im Alter von 14 bis 18 Jahren gelten als Jugendliche, Personen unter 14

Jahren sind Kinder. Sie werden in Kinder – und Jugendabteilungen zusammengefasst.

Ihre Aufnahme erfolgt ebenfalls durch Beschluss des Vereinsvorstandes aufgrund

eines von einem Erziehungsberechtigten gestellten schriftlichen Aufnahmeantrages.

Im Übrigen gelten die Bestimmungen zu Ziff. 1 b) sinngemäß.

 

  • 6 Beendigung – Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt:

  1. Durch Tod.
  2. Durch freiwilligen Austritt, der nur durch eine schriftliche Erklärung auf den Schluss

des Kalenderjahres erfolgen kann, wobei die Austrittserklärung von Kindern und

Jugendlichen durch den Erziehungsberechtigten abzugeben ist,

  1. durch Ausschluss aus dem Verein.
  2. a) wenn das Mitglied über die erste Halbjahresfrist (Stichtag 31.06.) hinaus mit der

Zahlung der Beiträge, sonstiger Gebühren oder Umlagen bzw. anderer

Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein, trotz zweimaliger Mahnung im Rückstand

bleibt.

  1. b) bei grobem Verstoß gegen die Vereinssatzung, die Satzung des Württ.

Landessportbundes oder eines Verbandes, dem der Verein als Mitglied angehört,

  1. c) wenn sich das Vereinsmitglied unehrenhaft verhält oder das Ansehen des Vereins,

des WLSB oder eines Verbandes, dem der Verein angeschlossen ist, in gröblicher

Weise herabsetzt.

Vor dem Ausschlussbeschluss in den Fällen 3b) und 3c) ist dem Betroffenen

Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Der Ausschlussbeschluss ist schriftlich

mitzuteilen. Gegen den Ausschlussbeschluss steht dem Betroffenen innerhalb von

zwei Wochen gegenüber dem Vorstand ein Berufungsrecht an die nächstfolgende

Hauptversammlung zu, zu welcher er einzuladen ist. Auf dieser ist ihm gegebenenfalls Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Bestätigt die Hauptversammlung den Ausschlussbeschluss, ist dieser endgültig; wird er nicht bestätigt, so gilt er als aufgehoben. Bis zur Rechtskraft des Ausschlusses ruhen die Rechte des Mitglieds.

Für Jugendliche und Kinder gelten die vorstehenden Bestimmungen sinngemäß.

Entsprechende Erklärungen sind den Erziehungsberechtigten gegenüber

abzugeben. Gegen einen Ausschlussbeschluss des Vorstandes besteht jedoch ein

Berufungsrecht an die Hauptversammlung für sie nicht.

 

  • 7a Beiträge

Die Höhe der Aufnahmegebühr und des Mitgliedsbeitrages wird durch die

Hauptversammlung festgesetzt. Ehrenmitglieder sind von der Bezahlung des

Mitgliedbeitrages befreit. Der Mitgliedsbeitrag, welcher sich zusammensetzt aus Jahresbeitrag zuzüglich den Standgeldern, ist jährlich an den Verein im Voraus zu entrichten. Die Standgelder können pauschal für das Sportjahr (01.01. – 31.12.) im Voraus oder einzeln, vor der Nutzung der Schießstände, entrichtet werden. Die Mitgliedsbeiträge werden ausschließlich und nur per SEPA Lastschriftverfahren eingezogen. Durch die Unterschrift auf dem Mitgliedsantrag bzw. SEPA Lastschriftmandat erteilt das Mitglied dem Verein eine entsprechende

Einzugsermächtigung. Kann der Mitgliedsbeitrag bzw. sonstige Forderungen aus

Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen und wird der Verein durch

anfallende Bankgebühren belastet, sind eben diese durch das Mitglied zu tragen.

 

  • 7b Arbeitsstunden

Jede(r) Schützin/Schütze der die Schießanlage des SV Süßen nutzt, ist verpflichtet 20 Arbeitsstunden/Jahr abzuleisten. Dies ist für den Erhalt bzw. Unterhalt der Anlage unerlässlich. Jede nicht geleistete Arbeitsstunde wird mit € 10.- der jeweiligen Person belastet und mit dem nächsten fälligen Jahresmitgliedsbeitrag per Lastschrift erhoben.

Einzelfallregelungen, die eine Person wegen gesundheitlicher Gründe bzw. arbeitstechnischer Art daran hindern die geforderten Stunden zu erbringen, müssen in schriftlicher Form beim Vorstand eingereicht werden. Dieser entscheidet dann über die weitere Vorgehensweise.

 

  • 8 Organe

Die Organe des Vereins sind

  1. a) die Hauptversammlung
  2. b) der Vorstand
  3. c) der Ausschuss

 

  • 9 Die Hauptversammlung
  1. Die ordentliche Hauptversammlung
  1. Jeweils im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahrs findet eine ordentliche

Hauptversammlung statt. Sie ist vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von

dessen Stellevertreter einzuberufen. Die Einberufung erfolgt mindestens 21

Tage zuvor durch Veröffentlichung in den Vereinsnachrichten des Süßener

Gemeindeblatts und am Anschlagsbrett des Vereins im Vereinsheim.

  1. Die Tagesordnung hat zu enthalten:
  2. a) Erstattung des Geschäfts- und Kassenberichts durch den 1. Vorsitzenden, den

Kassier, den Pistolenschießleiter, den Gewehrschießleiter und den Jugendleiter

  1. b) Bericht der Kassenprüfer
  2. c) Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
  3. d) Beschlussfassung über Anträge
  4. e) Wahlen des Vorstandes, der Kassenprüfer und der Schießleiter
  1. Anträge
  2. a) Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens 1 Woche vor der

Hauptversammlung beim 1. Vorsitzenden eingereicht werden. Verspätet eingehende

Anträge werden nicht mehr auf die Tagesordnung gesetzt. Ausgenommen hiervon

sind Dringlichkeitsanträge, die mit dem Eintritt von Ereignissen begründet werden,

welche nach Ablauf der Antragsfrist eingetreten sind. Über ihre Zulassung

entscheidet die Versammlung.

  1. b) Anträge zur Änderung der Satzung sind den Mitgliedern mit der Tagesordnung

bzw. unverzüglich nach Eingang gem. Ziffer 1 im Wortlaut bekanntzugeben. Anträge

zur Änderung der Satzung können als Dringlichkeitsanträge nicht zugelassen

werden.

  1. Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden mit einfacher Mehrheit der erschienenen ordentlichen Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Drittel der Erschienenen erforderlich.

Kinder und Jugendliche haben kein Stimmrecht. Sie können auch nicht zu Mitgliedern des Vorstandes und zu Kassenprüfern gewählt werden.

Wird eine Satzungsbestimmung, welche eine Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, geändert, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.

  1. Über den Verlauf der Hauptversammlung, insbesondere der Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das vom Schriftführer und dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter zu unterzeichnen ist.
  2. Der Vorstand und die Ausschussmitglieder sind alle zwei Jahre neu zu wählen.

B Die außerordentliche Hauptversammlung findet statt:

  1. a) Wenn sie der Vorstand mit Rücksicht aus die Lage des Vereins oder mit Rücksicht auf außergewöhnliche Ereignisse für erforderlich hält.
  2. b) Im Falle von §10 Ziff. 5
  3. c) Wenn die Einberufung von mindestens ein Viertel der ordentlichen Mitglieder schriftlich gefordert wird. Für die Einberufung gelten die gleichen Vorschriften wie zu a.
  • 10 a Der Vorstand
  1. Der von der Hauptversammlung zu wählende Vorstand besteht aus
  2. a) dem 1. Vorsitzenden und einem Stellvertreter
  3. b) dem Kassier.
  4. Der Vorstand erledigt die laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens.
  5. Der Vorstand ist mindestens alle 2 Monate vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem Stellvertreter einzuberufen.
  6. Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, das von dem 1. Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

  1. Scheidet während des Geschäftsjahres ein Vorstandsmitglied aus, so wird es durch Zuwahl des Vortandes ersetzt. Bei Ausscheiden eines der beiden Vorsitzenden ist jedoch unverzüglich eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen, die einen neuen Vorsitzenden zu wählen hat.
  2. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig.
  • 10 b

Jeder der beiden Vorsitzenden ist für sich allein gesetzlicher Vertreter des Vereins im Sinne des bürgerlichen Rechts. Beide Vorsitzende können durch einstimmig gefassten Beschluss des Vorstandes ermächtigt werden, in besonderen Fällen Entscheidungen ohne vorherige Anhörung des Vorstandes zu treffen.

 

  • 11 Der Ausschuss
  1. Dem Ausschuss gehören an:
  2. a) der Oberschützenmeister
  3. b) der 1. Schützenmeister
  4. c) der 2. Schützenmeister
  5. d) der Schatzmeister
  6. e) der Schießleiter Gewehr
  7. f) der Schießleiter Pistole
  8. g) der Jugendleiter
  9. h) der Pressewart
  10. j) bis zu 5 Beisitzer
  11. Der Ausschuss unterstützt und berät den Vorstand bei der Erledigung der Vereinsgeschäfte.
  12. Ihm obliegen insbesondere:
  13. a) die Stellungnahme zum Rechenschaftsbericht.
  14. b) die Stellungnahme zu Verhandlungsgegenständen, die vom Vorstand der Mitgliederversammlung vorgelegt werden.
  15. c) die Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern gem. § 6. 3
  16. Der Ausschuss fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Oberschützenmeisters den Ausschlag.
  • 12 Schießbetrieb
  1. Die Durchführung des Schießbetriebs ist Aufgabe der einzelnen Abteilungen. Jede Abteilung einschließlich der Jugendabteilung wird von einem Abteilungsleiter geleitet. Der Jugendleiter und die Leiter der übrigen Abteilungen werden auf Vorschlag ihrer Abteilung von der Hauptversammlung gewählt.
  2. Sofern Abteilungen mit Zustimmung des Vorstandes eigene Kassen führen, unterliegen diese der Prüfung durch den Vereinskassier und die Kassenprüfer. Die Kassendürfen den vom Vereinskassier festgelegten Betrag nicht übersteigen.
  • 13 Strafbestimmungen

Sämtliche Vereinsangehörige unterliegen, von dem in § 6 genannten Ausschluss abgesehen, einer Strafgewalt, Der Vorstand kann Ordnungsstrafen (Verweise, Verwarnungen oder Geldstrafen bis zu 200.-€) gegen jeden Vereinsangehörigen, der sich gegen die Satzung, das Ansehen, die Ehre oder das Vermögen des Vereins vergeht, verhängen. Vor der Bestrafung ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.

  • 14 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung eine Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitglieder. Für den Fall der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Vereinszwecks bestellt die Hauptversammlung zwei Liquidatoren, welche die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Vereinszwecks fällt das nach Bezahlung der Schuld noch vorhandene Vereinsvermögen an die Stadt Süßen, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Datenschutz

Für den Verein gilt die ab Mai 2018 in Kraft getretene EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und die Neufassung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

Erstellt: Süßen, den 29.03.2019